Das (er)leben Kinder bei uns

Naturerleben und Umwelterziehung

Unsere Kinder verbringen heute zu viel Zeit in vorgefertigten Lebensräumen. Der Wald bietet ihnen die Möglichkeit, ihren Spielraum selbst zu gestalten. Sie haben einen ungeheuren Überhang an Spielzeugen, die ihre Kreativität eher einschränken und eine Reizüberflutung auslösen. Im Wald können, bzw. müssen sie ihre Spiele erfinden und dürfen sich auf wenige Dinge einlassen und konzentrieren.

Der Lebensraum der Kinder hat sich zunehmend von dem Spielen draußen in der Natur auf das Spielen im Haus verlagert. Die Kinder verbringen kaum noch Zeit draußen. Der Bezug zur Natur geht uns und unseren Kindern verloren. Die Natur täglich hautnah zu erleben, egal welches Wetter herrscht, ermöglicht es ihnen die Natur zu verstehen, schätzen und achten zu lernen.

 

Motorische Förderung

Unsere Kinder leben in einer bewegungsarmen Gesellschaft. Ihre Möglichkeiten, sich körperlich auszuleben, sind stark eingeschränkt. Der Waldkindergarten wird dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder gerecht. Platz zum Rennen, Toben, Springen. Naturgegebene Hindernisse, matschige, unebene, glatte Untergründe, Bäume zum Balancieren und Klettern, all das fördert die Körperbeherrschung. Zudem nimmt die Anfälligkeit für Erkrankungen ab. Durch den täglichen Aufenthalt im Freien wird das Immunsystem des Kindes gestärkt.

Feinmotorik

Zum 5. Geburtstag eines jeden Kindes erhält es das begehrte Schnitzmesser mit eigener eingebrannter Gravur. Die Kinder fiebern auf diesen Tag hin, jetzt sind sie groß und selbständig genug um damit verantwortungsvoll umzugehen und Nonstop zu schnitzen.

Sozialerziehung

Die Vermittlung sozialer Kompetenz ist eines der wichtigsten Ziele der Kinder-

gärten. Im Waldkindergarten wird dies gefördert: Durch die geringe Anzahl der Kinder wird das soziale Miteinander in der Gruppe besonders spürbar. Sie erleben die gegenseitige Abhängigkeit im Miteinander und erproben das Leben in der „Kleingesellschaft“. Fehlende vorgefertigte Spiele – man ist mehr auf ein Miteinander angewiesen. Viele Erzieher, unabgelenkt von Organisatorischem.

Kreativität

Kreativität wird zunehmend zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor Deutschlands. Durch die Reduzierung auf das Wesentliche, werden die Kinder geradezu eingeladen und herausgefordert, sich in ihrer Vielfalt einzubringen. Es wird aber nicht nur mit Naturmaterialien gebastelt, auch freies Malen und Basteln mit altersgerechten Materialien in einem eingerichteten Atelier wird stark gefördert. 

Wahrnehmen mit allen Sinnen

Kinder begreifen die Welt im wahrsten Sinne des Wortes, sie lernen vor allem durch Hören, Sehen, Riechen, Fühlen. Der Wald bietet eine Vielzahl von natürlichen Reizen beim Matschen und

Basteln. Immer gibt es Neues zu entdecken, einen Käfer, einen umgestürzten Baum, Müll – kaum zu glauben, was Kinder alles entdecken. Die Stille des Waldes, der Raum etwas wahrzunehmen, abseits der lauten Welt.

Kinder (er)leben im Waldkindergarten Wertheim

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Waldkindergarten Wertheim e.V.
Staustufe 4
97877 Wertheim

Tel.: 0160-8260254
E-Mail: staustufe@gmx.de

 

Gelände Standort: Waldenhausen

Richtung Sachsenhausen, nach ca. 500 m links ab

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